Pflegetipps für Veloursleder

Regentropfen
Bei verklebten Veloursfasern: Leder auf Leder verreiben

Speckige Ränder
Verklebte, glänzende oder verschmutzte Stellen, z. B. an Tascheneingriffen, mit der Kreppbürste oder dem Ledergummi oder Radierer abreiben.

Fett und Öl

Meerschaum auftragen, ca. 24 Stunden einwirken lassen, dann wegblasen, den restlichen Meerschaum vorsichtig wegbürsten.
Bei echtem sämisch gegerbtem Wildleder verschwinden die Fettflecken oft von selbst. Ansonsten Leder auf Leder verreiben.

Kugelschreiber
Kugelschreiberstrich in Velours mit Tesaband bekleben, fest andrücken, darüber reiben, Streifen abziehen, restlichen Strich mit Lederradiergummi ausradieren.

Vorbeugende Lederpflege

  • Jede Lederpflegeaktion immer auf der Innenseite ausprobieren
  • Leder nicht mit scharfen Lösungsmitteln behandeln
  • Feuchte Lederbekleidung auf Formbügel bei normaler Zimmertemperatur trocknen
  • nasses bzw. feuchtes Leder keiner Hitze aussetzen (langsam trocknen)
  • Lederbekleidung nie im Kunststoffbeutel aufbewahren
  • Bügelarbeiten von der linken Seite (Wolltemperatur und Bügeltuch)
  • Leder vor intensiven Lichtquellen schützen

Häufigste Lederarten

Innenpelz = Lammpelz
mit Wolle gegerbtes und zugerichtetes, geschliffenes Leder

Nappaleder = Glattleder

Leder mit glatter Oberfläche aus verschiedenen Tierarten möglich

Rindlaponia = Rindnubuk
leicht geschliffenes und feinfasriges Leder (narbenseitig)

Spaltleder
untere Schicht der gespaltenen Haut (Spaltveloursleder)

Veloursleder = Rauhleder
fleischseitig geschliffenes Leder von Ziege, Schaf, Schwein, etc.

Wildleder

sämisch gegerbtes Leder von Reh, Hirsch, Gams (Trangerbung), hochwertiges Bekleidungsleder